Am vergangenen Wochenende fand das erste Rennen der IDM Superbike am Lausitzring statt. Nach einer spannenden Winterzeit in der wir alles versucht haben, um in diesem Jahr noch weiter vorne mitfahren zu können und das Beste aus uns herauszuholen, ist der Saisonauftakt immer wieder ein äußerst aufregender Moment. Hier zeigt sich zum ersten Mal ob die Arbeit wirklich in die richtige Richtung geht, man ist mit neuer Konkurrenz, hohem Druck und vielen Erwartungen konfrontiert. 

Daher freuen wir uns sehr, euch diesen Rennbericht vorlegen zu können, einer von vielen weiteren, die in dieser Saison noch auf uns zukommen werden.

Um es zusammenzufassen: Für unser Team und alle Beteiligten war es definitiv ein gelungener Saisonauftakt! Wir sind stolz auf unsere Leistung und die Menge an positiver Arbeit konnte in die Realität umgesetzt werden.

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Beginnend mit Jessi im TwinCup, haben wir ein besonders starkes Ergebnis trotz eines anspruchsvollen Fahrerfelds dank einer fantastischen und konstant starken Leistung einfahren können: 

Jessi Langstädtler #69

Startposition – P8

Ergebnis Rennen 1 – P10

Ergebnis Rennen 2 – P9

Glückliche Gesichter am Ende von Rennen 2.

„Ich bin mit gemischten Gefühlen zum Saison Auftakt angereist - neue Saison, neues Bike, neue Konkurrenten. Egal wie optimal ich mich im Winter vorbereitet habe, keiner wusste, wo man damit steht. Das Ziel war: Punkte! (Top15)

Fakt war jedenfalls eins, die Motivation war maximal, und die Freude endlich wieder den Motor meiner Yamaha starten zu dürfen, in diesem wilden Feld, riesig.

Bereits in FP1 wurde mein Gefühl aus dem Wintertest bestätigt. Ich fuhr raus und fühlte mich einfach wohl, habe gemerkt ich bin gut drauf und das Bike macht mit. Ich konnte von Anfang an extrem puschen und bin damit ein konstant starkes Wochenende gefahren. Alles Trainings konnte ich mich in der Top10 - Platzierung beweisen und stellte die MT07 auf die 8. Position für den Rennstart.

In den beiden Rennen erschwerte ich mir jeweils den Anfang durch schlechte Starts, das erste Drittel hieß es somit - erstmal vorkämpfen.

Rennen 1 beendete ich als 10., in Rennen 2 konnte ich nach richtig geilen Fights den 9. Platz einfahren, indem ich zum Ende des Rennens die Gruppe, in der ich fuhr, dominierte.

Eine top Arbeit und Entwicklung von Fahrer und Mechaniker!

13 verdiente Meisterschaftspunkten in der Tasche für Team F73 Academy | Werk2 Racing Team by MCA.“

Jessi Langstädtler #69

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Auch in der obersten Klasse, der IDM Superbike ging es heiß her. Unser Fahrer Leon konnte ebenfalls ein wichtiges Zeichen als Ergebnis des Wintertrainings und der unerschöpflichen Motivation und Arbeit von Fahrer & Team setzen. Auch wenn hier nicht alles glatt lief, ist unsere Pace sehr stark und damit das Potential deutlich erkennbar. Am Ende blicken wir auch hier auf zwei Ergebnisse mit wichtigen Punkten und einem sturzfreien Wochenende. Perfekte Ausgangslage für mehr:

Leon Langstädtler #11

Startposition – P16

Ergebnis Rennen 1 – P14

Ergebnis Rennen 2 – P15

Konzentrationsphase vor dem Rennen.

„Das Qualifying verlief nicht nach Plan – nur von Platz 16 aus in beide Rennen. Das erste Rennen gelang mir ganz gut, beim Start und den ersten Runden konnte ich mich gut durchsetzten. Es wurde eine extrem hohe Pace gefahren womit es schwierig war von dem Startplatz viel auszurichten, am Ende wurde es Platz 14. 

Mit dem zweiten Rennen bin ich nicht wirklich zufrieden. Der Start und die Anfangsphase verlief nicht gut und ich bin zurückgefallen, mit meiner Reifen Wahl konnte ich zum Schluss wenigstens noch 2 Plätze gut machen, was dann P15 wurde. Da geht noch mehr!“

Leon Langstädtler #11

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Wir blicken zufrieden zurück, aber vor allem nach vorne auf die nächste Runde in Oschersleben. Unsere tolle Entwicklung über die Wintermonate macht uns Mut für die kommenden Rennen und wir sind froh über die positiven ersten Tage in der neuen Saison. Mit vielen Punkten im Gepäck und einem Wochenende ohne ernsthafte Fehler im Rücken könnte unsere Motivation für den nächsten Lauf nicht besser sein – wir freuen uns drauf!

Euer Fifty

Wie schon im Vorjahr werden Leon und Jessica Langstädtler in der IDM Superbike bzw. im Twin Cup 2022 mitmischen. Erste Testfahrten im Team F73 Academy/Werk2 by MCA sind schon absolviert.

Speedweek am 24.02.2022

Ein weiteres Jahr in der IDM Superbike soll es für Leon Langstädtler und seine BMW-Truppe werden. In der Saison 2022 wird er erstmals als alleiniger Superbike-Pilot angasen. Mit Martin Jung und dem 2021 zurückgetretenen Superbike-Piloten Christof Höfer bleibt die Führungsriege unverändert. «Die Anmeldung bei der IDM für die Superbike-Klasse und den Twin Cup sind raus», bestätigt dann auch Höfer. «Wir machen in diesem Jahr weiter als kleines, familiäres und privates Team. Der volle Fokus in der IDM Superbike liegt auf Leon.»

Für Langstädtler ist es das erste Mal, dass er in zwei aufeinanderfolgenden Jahren im gleichen Team bleibt und auf dem Motorrad vom Vorjahr antritt. Zusätzlich steht auch die BMW von Höfer parat, falls mal Material benötigt wird. Für Schwester Jessica Langstädtler stand für die Saison 2022 ein Markenwechsel an. Da Suzuki schon im Vorjahr aus der IDM ausgestiegen war, galt für die Cup-Klassen die Saison 2021 noch als Übergangsjahr. Doch ab sofort sind wie in der IDM auch in den Cups keine Suzuki mehr am Start. Für Jessica Langstädtler geht es nun auf einer Yamaha weiter.

Jessi Langstädtler auf Yamaha

In Spanien war das Team bereits zu Testfahrten unterwegs. Vier Tage Almeria und drei Tage Valencia boten genug Zeit, sich den Rost aus den Knochen zu fahren. «Jessi hat sich auf der Yamaha gleich wohlgefühlt», berichtet Höfer, der neben der Organisation im Team auch die Fahrer betreut. «Sie konnte ihre Zeiten vom Januar direkt unterbieten. Leon war einfach happy, dass es ein weiteres Jahr in der gleichen Konstellation für ihn weitergeht.» In der IDM wird das Team erneut die BMW S1000RR einsetzen. Mit bewährtem Material ging es in Spanien gleich los mit der Jagd auf gute Zeiten.

Leon Langstädtler auf BMW

Die für IDM-Piloten in Spanien angebotenen Testfahrten von Bike Promotion wird das Team sausen lassen und stattdessen bei einem Kunden-Event von Höfer in Rijeka einchecken. Vor dem Saison-Auftakt auf dem Lausitzring will die Mannschaft auch dort noch einen Teststopp einlegen. Praktisch umgesetzt wird das Ganze in der Box von Swen Drecker, der schon in der Vergangenheit, unter anderem im Team von Marcel Bach, für die Längstädtlers geschraubt hat.

«Es macht auch in der Rolle als Organisator und Betreuer total Spaß», versichert der IDM-Frühpensionär Höfer. «Da bekomme ich on Top nochmal alles aus einer anderen Sicht zu sehen. Und bei den Tests kommen ich auf der Strecke nicht zu kurz und habe Gelegenheit, flott zu fahren.»

Inhalt von Esther Babel für SPEEDWEEK

Hallo ihr Lieben,

Aufgrund von Anwohnerbeschwerden die sich über „Lärm & Lautstärke“ auf der Kartbahn Oppenrod beschwert haben, stehen nun leider unsere zukünftigen Pitbike-Veranstaltungen dort in Frage.

Wir versuchen alles was uns möglich ist, um den Fahrbetrieb unserer Pitbikes auch für die Zukunft genehmigt zu bekommen, und euch nach wie vor großartige, leidenschaftliche Trainings und Events dort liefern zu können, was uns sehr am Herzen liegt.

Unsere Pitbike-Events dort in den letzten zwei Jahren sind sowohl vom Kartverein Oppenrod, als auch in der Region überwiegend sehr sehr positiv angenommen worden, und es hat sich eine tolle harmonische Community gebildet, wo Leute gerne unsere Events besuchen und wo mit sehr viel Spaß, Leidenschaft, Respekt und Nächstenliebe an den Tag gegangen wird.

Wir hoffen sehr, dass wir euch hoffentlich bald erfreuliche Nachrichten übermitteln dürfen und bleiben akribisch an der Sache dran.

Unabhängig davon waren letzte Woche Berichte sowohl in der Zeitung als auch im Internet, wo über große Vereinsprobleme des „KV-Oppenrod“ berichtet wurde.

Wir hoffen sehr, dass der Kartverein Oppenrod seine Probleme in den Griff bekommt, sodass diesem Traditionsverein (wo einst Legenden wie Schumi und Bellof ihre Runden drehten) eine gute Zukunft bevorsteht.

Im besten Falle sollten dort tolle Go-Kart-Veranstaltungen und ein schönes gemeinsames Vereinsleben im Vordergrund stehen. Dass wünschen wir dem Verein. Ebenso persönlich als neues Mitglied im Verein bin ich auch hier gerne bereit zu helfen, wo man helfen kann.

Und wir hoffen natürlich auch, dass unsere Pitbike-Events dort eine Zukunft haben werden, was uns wie ihr wisst, sehr am Herzen liegt.

Wir halten euch natürlich auf dem laufenden.

Beste Grüße
Fifty & Team

Danke für 14 Jahre mit dem geilsten Sport der Welt!

Mit 17 Jahren damals begann diese für mich unglaubliche Reise, als kleiner dicker Junge, der einen großen Traum hat.

Und als ich beim IDM Finale in Hockenheim die Ziellinie im zweiten Rennen überquerte, konnte ich das für mich letzte fehlende Häkchen als Rennfahrer erfüllen und in die Realität umsetzten – Punkte eingefahren beim Finale am Hockenheimring in Deutschlands Königsklasse, als Fahrer im eigenen Privat-Team gegen die großen Werksteams!

Ein unvergesslicher und gleichzeitig unfassbar schöner Moment. Die mühevolle und harte Arbeit im Vorfeld hat sich mehr als ausgezahlt und darüber bin ich sehr dankbar. 

Nun ist für mich der Tag gekommen um zu sagen „wenn’s am schönsten ist, soll man aufhören“.

Ich habe meine persönlichen Ziele als aktiver Rennfahrer mehr als erreicht und übertroffen… Es waren wunderschöne Jahre mit vielen geilen Rennen, gewonnen Meisterschaften, erfolgreichen Einsätzen in der Endurance WM und dem Yamaha Cup Podest 2016 (mein größter Traum).

Und nun schließe ich das Buch mit einem geilen Gefühl und widme mich voll und ganz meinen Aufgaben und Herausforderungen in der F73 Academy mit viel Jugendarbeit & Nachwuchsförderung, meinen Testfahrerjobs und dem Instruktoring und Coaching und natürlich im Rennteam als einer von beiden Teamchefs und als Fahrerbetreuer.

Danke für diesen unvergesslichen und geilen Lebensabschnitt, danke an alle die diesen Weg begleitet haben und alle die ich auf diesem Weg kennenlernen durfte. 

Ich freue mich auf das was kommt und die neuen Herausforderungen 

Eure #73 


„Wer hat noch nicht, wer will noch mal?“

Unsere Academy Bikes, wahlweise als Bausatz oder aber auch individuell für euch aufgebaut und ausgebaut, sind wieder auf Lager. Meldet euch gerne und ihr bekommt eine anständige Verkaufsberatung!

Euer Team der F73 Academy 🏁

Die IDM zu Besuch in Österreich – ein Wochenende am Red Bull Ring mit Höhen und Tiefen

Acht Jahre ist es her, dass die IDM auf dem Red Bull Ring in der Steiermark gastierte. Umso freudiger reiste das junge F73/Werk2 Racing Team by MCA mit ihren beiden Superbike-Piloten, Leon Langstädtler #11 und Christof Höfer #73, vergangenen Donnerstag zum 5. Lauf der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft. Ein volles Fahrerfeld inklusive acht Gaststartern sorgte für ein extrem niveauvollen Auftritt mit 32 wilden Fahrern in der Superbike-Klasse. 

Das durchwachsende Wetter erleichterte den Fahrern nicht unbedingt die ihnen nahezu unbekannte Strecke. Immer wieder fielen leichte Tropfen in den beiden freien Trainings am Freitag, Qualifying 2 am Samstag hingegen fiel komplett ins Wasser, wodurch es keine Verbesserungsmöglichkeit nach Q1 gab.

#11 Leon Langstädtler – Superbike 1000

Leon sicherte sich den 21. Platz für die beiden Rennen am Sonntag. „Ein solides Wochenende auf einer wundervollen Strecke“, so der BMW-Pilot.

Nicht der beste Start in Rennen 1 erschwerte den Anschluss an die nächste Gruppe, er hielt seinen Platz bis zum Rennende (Platz 21; Wertung ohne Gaststarter: 17. Platz).

In Rennen 2 konnte Leon an eine Gruppe ranfahren, die um Platz 15 kämpfte. Konstant schnelle Laptimes unterstrichen seine Motivation, nach und nach konnte er einige Plätze gut machen. Seine BMW machte dem jungen Rennfahrer jedoch einen Strich durch die Rechnung – ein technischer Defekt beendete sein Rennen frühzeitig. Abzüglich der Gaststarter lag Leon zu diesem Zeitpunkt auf Platz 15.

„In beiden Rennen leider nicht ganz für die gute Arbeit in den Trainings und Qualifyings belohnt, aber ich nehme das Positive mit!“ fügt er mit einem lächelndem und einem weinendem Auge abschließend hinzu.

#73 Christof Höfer – Superbike 1000

„Ein schwieriger Start auf der für mich neuen Strecke.“, beginnt Christof. Zwar hoch motiviert und überglücklich, erneut in der IDM Superbike starten zu können, aber dennoch sehr verunsichert nach seinem ersten Auftritt in Assen vor zwei Wochen.

Obendrauf folgte ein technischer Defekt am Freitag: „Auf Grund eines defekten Hauptrelais konnte Fifty seine freien Trainings nicht komplett nutzen. Und wie wir alle wissen, in unserem Sport zählt jeder Trainings-Kilometer.“ äußert Teamchef Martin Jung.

Von Platz 28 ging es für unsere #73 ins Rennen. Während Rennen 1 relativ einsam verlief und auf Platz 24 endete, lieferte Christof ein spannendes zweites Rennen am Sonntagnachmittag. „Das Rennen war mehr als versöhnlich und befriedigend“, strahlt Christof. „Ich habe förmlich gemerkt, wie ein Knoten geplatzt ist und konnte mich im Verlaufe des Rennens sieben Positionen nach vorne kämpfen!“ Auch seine Rundenzeiten verbesserte er von Runde zu Runde. Das zweite Rennen beendete er mit einem absolut verdienten 21. Platz (Wertung abzüglich der Gaststarter: 17).

Ein stolzes Team an der Boxenmauer untermauerte, welch guten Job er lieferte. „Ich bin sehr zufrieden. Ein tolles Gefühl in der IDM Superbike mitzufahren.“

„Es ist sehr ärgerlich, dass wir mit beiden Maschinen technische Probleme hatten“, erzählt Mechaniker André Hartmann, „doch an genau solchen Momenten wachsen wir. Wir haben wieder, jeder für sich, das Beste gegeben, die Fahrer und Bikes sind heile und wir blicken dem Saisonfinale optimistisch entgegen.“

Das Team ist zufrieden - mit den Fahrern, aber auch dem Gesamtpaket: „Die Entwicklung des Teams ist sehr positiv. Wir arbeiten uns von Event zu Event weiter nach vorne, die Abläufe sind mittlerweile rund und die Zusammenarbeit passt.“, so Teamchef Martin Jung.

Es folgt:

24.09. - 26.09. – das Saisonfinale am Hockenheimring!

Mit beiden F73 Superbike-Piloten am Start.

Vergangenes Wochenende ging die Reise für das F73 l Werk2 Racing Team by MCA ins niederländische Assen, wo die zweite Saisonhälfte der IDM Superbike 1000, der Topklasse in Deutschlands höchster Motorradrennserie, startete.

Endlich vollzählig - neben unserem Superbike-Piloten Leon Langstädtler #11 ging nun auch Christof Höfer #73 zum ersten Mal der Saison 2021 an den Start.

#73 Christof Höfer – Superbike 1000

„Alles in allem ein aufregendes, erlebnisreiches und am Ende ein versöhnliches Wochenende“, so Christof. „Das erste Mal Superbike für mich dieses Jahr gegen die Elite aus Europa. Generell nach zwei Jahren Abstinenz ein geiles Gefühl Lizenzrennen zu fahren.“

Anfangs fiel es dem 31-jährigen sehr schwer, ein gutes komfortables Gefühl zum Bike aufzubauen. Hinzu kamen einige Probleme mit dem Hinterradreifenverschleiß: „Mit dem Setup haben wir uns schwergetan und viel geackert“, berichtet der BMW-Pilot.

Nach zwei 30-minütigen Trainings sowie zwei Qualifyings ging es von Platz 25 ins Rennen. „Ich habe gekämpft und bin sitzen geblieben und hatte tolle Zweikämpfe mit Neumann und Kartheiniger am Anfang.“

Für Rennen 2 wurde am Setup etwas Neues versucht, leider ohne Erfolg: „Hätte klappen können, hat es aber leider nicht.“, so Christof. „Aber nicht schlimm. Ich bin zufrieden und habe die ganzen Abläufe und Prozesse mit den dazugehörigen Emotionen sehr genossen. Ein tolles Abenteuer in der Superbike!“

Die Ziellinie erreichte er mit Platz 19 und 18.

#11 Leon Langstädtler – Superbike 1000

Leon Langstädtler, der bereits in den vergangenen Rennen einige Meisterschaftspunkte einfahren konnte, tat sich ebenfalls sehr schwer im Qualifying. „Ein hartes, aber gutes Wochenende“, so der 23-jährige.

Es ging von Platz 19 ins Rennen, auf seinem Lieblingskurs dem TT Circuit in Assen.

„Ich hatte eine sehr starke Pace“, schildert Leon, „Wir haben uns immer weiterentwickelt, das ganze Wochenende über, was mir den Sonntag in beiden Rennen ein gutes Ergebnis verschafft hat.“

Rennen 1 beendete Leon auf Platz 15, Rennen 2 auf Platz 14. 

„Mein Teamkollege Leon hat sich im Verlaufe der Saison super gesteigert und adaptiert sich sehr gut. Er ist zwei geile Rennen gefahren.“ strahlt Christof Höfer. Drei weitere wertvolle Meisterschaftspunkte durch eine starke Leistung des gesamten Teams.

„Danke an das ganze Team. Was ihr da leistet ist ein ganz hohes Niveau. Unfassbar, was in so kurzer Zeit möglich ist“, ergänzt Christof glücklich.

Es folgt:

Die Vorfreude auf das nächste Rennen ist groß. Die Reise geht am 27. August weiter nach Österreich, auf die GP-Strecke in Spielberg, den Red Bull Ring.

Wir haben es geschafft – In Assen wird das IDM Team rund um die F73 ACADEMY erstmals vollzählig an den Start gehen.

Hier gibt es alles zum Thema:

Der IDM-Superbike-Pilot wird beim Rennen in Assen erstmals mit dem neue formierten Team F73 Academy / Werk2 Racing Team by MCA an den Start gehen. Höfer konnte die Lücke im Budget erfolgreich schließen...

SPEEDWEEK.COM

Das Saisonhighlight am Schleizer Dreieck.

Zu der von sich aus schon konditionell sehr anstrengenden Strecke in Schleiz kamen Temperaturen um die 28 Grad, mit welchen die Fahrer zu kämpfen hatten.

Dennoch konnte das junge Team erneut einige Steps nach vorne machen.

„Es ist klasse gelaufen“, berichtet Teamchef Martin Jung, „erneut hat jeder Einzelne 100% gegeben, was unsere Fahrer durch super Rundenzeiten bestätigten konnten.“

Auch Crew Chief Swen Drecker war mehr als zufrieden: „Die Gruppe passt. Natürlich müssen wir als neu zusammengeschlossenes Team noch einiges lernen, aber die Abläufe sind klar, strukturiert und rund. Wir nehmen auf jedem Event neue Herausforderungen mit und sammeln neue Erfahrungen. Die Wissbegierigkeit und Motivation lässt nicht nach, wir arbeiten professionell und genießen dabei eine familiäre und vertraute Atmosphäre.“

#11 Leon Langstädtler – Superbike 1000

Trotz eines extrem starken Niveaus sicherte sich unser Superbike Pilot Leon einen 17. Platz im Qualifying. Das Team und der Fahrer selbst waren mit den Laptimes zufrieden. „Als nächstes würde ich gerne die eine Sekunde finden, um an der Gruppe weiter vorne anschließen zu können“, so Leon.

Extreme Probleme mit dem Arm erschwerten dem jungen Rennfahrer den Kampf um die Punkte, Rennen 1 musste er dadurch leider frühzeitig beenden. Keine leichte, aber sehr sportliche, vernünftige und absolut richtige Entscheidung, wenn es um die Sicherheit aller geht.

In Rennen 2 überzeugte Leon mit einer super Rennpace und erreichte das Ziel als 17. „Sachen, die wir im Team besprochen haben, hat Leon schnell umsetzen können. Es war eine weise und gute Entscheidung das erste Rennen abzubrechen und nicht auf Risiko zu gehen. Wir stehen als Team komplett hinter diesem Entschluss“, berichtet Crew Chief Swen Drecker. „Für Rennen 2 ist Leon komplett motiviert wieder aufgestiegen, hat 17 Runden lang gekämpft und gefightet. Eine starke Leistung!"

#69 Jessi Langstädtler – TWIN Cup

Schleiz gehört zu Jessi´s Lieblingsstrecken. „Es ist zwar jedes Mal wieder ein konditioneller Kampf, besonders für meine Unterarme, aber ich liebe einfach diese verrückte, abwechslungsreiche Road Racing Strecke“, so die Suzuki Pilotin.

„Schnell schnell“ – mit diesem Motto überraschte Jessi ihr Team bereits am Freitag in den freien Trainings. Sie fühlte sich von Anfang an wohl, gewann mehr und mehr Selbstvertrauen und begeisterte mit Plätzen, die an den Punkten kratzten.

Im Qualifying fuhr die 27-jährige bereits in der ersten fliegenden Runde eine neue Bestzeit, und das stetig steigend. Es langte am Ende für Platz 17 in einem vollen Starterfeld von 43 Mann. In Rennen 1 konnte Jessi nach einigen Überholmanövern eine Gruppe um Platz 14 anführen und diese ab Rennmitte bis zum Schluss dominieren. In Rennen 2 fiel die einzige Dame im Feld in der ersten Runde nach einigen Berührungen auf Platz 19 zurück, kämpfte sich jedoch bis Rennende auf einen wahnsinnigen 15. Platz vor! Drei wertvolle Punkte auf dem Twin Cup Konto.

„Jessi´s Motivation ist bereits seit unserem Wintertest, trotz einiger Rückschläge, jede Veranstaltung auf Hochtouren. Ihr kämpferischer Ehrgeiz zahlt sich mehr und mehr aus.“, erzählt der Chefmechaniker des jungen Teams stolz. „Ich sehe eine sehr, sehr gute Entwicklung. Jessi hat einen super Job gemacht, abgeliefert und absolut überzeugt. In einem so harten Niveau als Mädel Punkte zu holen und in der Gruppe, die auf die Top 10 zufährt, konstant mitzuhalten… super Job!“

„Ich bin wirklich sehr, sehr stolz auf jeden Einzelnen. Mit welchem Einsatz angereist wird und welches Teamengagemant an den Tag gelegt wird. Ein Lob an dieser Stelle an alle, inklusive Teaminhaber. Ich freue mich dieses Team, meine Freunde, führen zu dürfen.“, Zitat Swen Drecker, Crew Chief.

Es folgt:

Am 12. August geht die Reise weiter nach Assen. Wir freuen uns schon jetzt!

Die ersten Punkte auf unserem Twin Cup Konto.

Einen großen Step gab es an diesem Wochenende bei unserer Twin Cup Pilotin Jessi Langstädtler auf dem Nürburgring.

Das Bike passte von der ersten Minute an perfekt. Allerdings ganz im Gegenteil zu Jessi selbst – neben dem Faktor, dass der GP Kurs ihr bisher nahezu unbekannt war, ging es im freien Training auch mit den Rundenzeiten nur langsam bergauf.

Besonders der erste Teil der Strecke bereitete ihr Schwierigkeiten. Daher wurde noch bis in die Nacht am Freitag über die richtige Linie gegrübelt. Und zwar mit Erfolg!

Im Qualifying platzierte sich Jessi mit einer Top-Runde (02:19.1 s) auf P20 und lies damit einige Jungs hinter sich.

Rennen 1 beendeten wir auf dem 17. Rang, aus Rennen 2 nehmen wir einen starken Punkt von Platz 15 mit nach Hause.

Fazit des Wochenendes: gelungene Teamarbeit, hervorragende Entwicklung!

Es folgt:

16. - 18. Juli → Lauf 5 & 6 von Leon #11 – Nürburgring im Rahmen des Truck Grand Prix

Euer Fifty

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